Podcast · Die geborenen Expert:innen
Wenn IT und Fachbereich aneinander vorbeireden
Podcast | 01
Kommunikation im Projektmanagement – Warum Projekte eine Übersetzerin brauchen
Ohne IT läuft heute kein Unternehmen. Und trotzdem erlebe ich in fast jedem Projekt dasselbe: Die IT spricht eine ganz andere Sprache als der Rest der Organisation. Beide Seiten sind Expert:innen auf ihrem Gebiet – und reden doch aneinander vorbei. Im Podcast „Die geborenen Expert:innen“ habe ich erzählt, wie ich genau an dieser Stelle ansetze.
Wie schaffen wir ein gemeinsames Verständnis, bevor Missverständnisse das Projekt gefährden?
Wenn alle im Meeting sitzen –
aber nur Bahnhof verstehen
Die letzten Jahre habe ich eng mit einem Experten für Data Analytics zusammengearbeitet. In jedem Meeting habe ich gemerkt: Die Leute haben nur Bahnhof verstanden. Er brauchte die Expertise aus der Praxis, um die Daten richtig miteinander zu verknüpfen – und die Praxis verstand seine Fragen nicht.
Fachbegriffe werden vorausgesetzt, aber nie erklärt
Jede Seite denkt in ihren eigenen Prozessen
Rückfragen bleiben aus – aus Zeitdruck oder Unsicherheit
Erwartungen werden angenommen statt ausgesprochen
Das Ergebnis:
Missverständnisse, die niemand bemerkt
Ergebnisse, die am Bedarf vorbeigehen
Verzögerungen und Nacharbeit
Frust auf beiden Seiten
Projekte, die plötzlich in Gefahr sind
Warum es im Projekt eine Übersetzerin braucht
Verständnis zwischen allen Parteien herstellen
Ich stehe zwischen den Beteiligten und übersetze – von der Fachsprache der IT in die Sprache der Praxis und zurück.
Ergebnisse, die alle vorwärts bringen
Erst wenn alle dasselbe meinen, entstehen Lösungen, die wirklich genutzt werden.
Risiken früh erkennen
Ein kleines Missverständnis kann ein ganzes Projekt kippen. Wer genau zuhört, erkennt es, bevor es teuer wird.
Vom E-Mail-Ping-Pong zum 20-Minuten-Termin
Wir kennen sie alle: endlose E-Mail-Verläufe, in denen um jedes Wort gestritten wird. Wenn so etwas beginnt, sage ich Stopp.
Einzeln anrufen
Ich rufe die Beteiligten zuerst einzeln an und hole alle ab.
Gemeinsam an einen Tisch
Dann bringe ich alle zusammen in einen Termin.
Erst der Mensch, dann das Thema
Die erste Frage lautet bei mir immer: „Wie geht es dir heute?“ – ob im Chat oder im Meeting.
Schneller als gedacht
Oft ist das Thema in zehn Minuten gelöst und das Meeting endet früher als geplant.
Doing. Knowing. Growing. – der Dreiklang für nachhaltige Veränderung
Mein Ziel ist es, mich am Ende überflüssig zu machen:
Doing: Zuerst lösen wir gemeinsam die akuten Probleme im Projekt
Knowing: Daraus entsteht neues Wissen, das wir in Trainings festigen
Growing: Stoßen wir an Systemgrenzen oder zwischenmenschliche Themen, begleite ich im Coaching
Am Ende können Ihre Mitarbeitenden Kommunikation und Miteinander selbst gestalten – und Probleme künftig ohne mich lösen
Warum IT mein Herzensthema ist
Ich habe lange ITler:innen ausgebildet und kenne ihre Denkweise gut. IT ist für mich im Kern nichts anderes als Information und Kommunikation – nur in einer anderen Form. Sie spiegelt unsere zwischenmenschliche Kommunikation wider.
Missverständnisse, die niemand bemerkt
Oft ist der Mensch der Fehler – und nicht die Technik
Logisches Denken schafft Klarheit
Mit möglichst wenig Aufwand zu tollen Ergebnissen
Fazit: IT ist Kommunikation – nur in einer anderen Form
Die Klarheitsstifterin übersetzt zwischen IT, Fachbereich und Management – damit alle dasselbe verstehen und Projekte sicher ans Ziel kommen.
Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Kennenlerngespräch von einer halben Stunde herausfinden, wo Ihr Projekt gerade steht und was es braucht.
Julia Sundermann
Die Klarheitsstifterin
Am Alten Gaswerk 20
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